Eberl bestätigt: FC Bayern wartet weiter auf Upamecanos Zukunftsentscheidung

Poker um Bayern-Verteidiger 

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Im zähen Vertragspoker lässt Dayot Upamecano den FC Bayern weiter warten. „Ich weiß nicht, ob es eine Verzögerung gab. Es wurde spekuliert, dass Upa quasi zugesagt hat. Das haben wir nie gesagt. Wir haben gesagt, wir warten auf Upas Antwort. Das ist die einzige, die zählt, und auf die warten wir“, sagte Sportvorstand Max Eberl vor dem Bundesliga-Heimspiel am Samstag (15:30 Uhr/Sky) gegen den FC Augsburg.

Zuletzt war spekuliert worden, dass sich der deutsche Rekordmeister und der französische Nationalspieler in Punkten wie einem Handgeld und einer Ausstiegsklausel einig geworden seien. Nun meldete die „Abendzeitung“, dass die Vorstellungen über den Zeitpunkt der Klausel (2027 oder erst 2028) wie auch die Vertragsdauer (2030 oder 2031) auseinandergehen sollen. „Für mich gibt es keinen Druck. Ich hoffe, es gibt bald eine Lösung. Ich habe keine Deadline“, hatte Upamecano Anfang des Jahres gesagt.

Der 2021 für 42,5 Millionen Euro von RB Leipzig verpflichtete Innenverteidiger ist international begehrt, besitzt einen Marktwert von 70 Millionen Euro – Platz fünf im internationalen Vergleich – und könnte die Münchner am Saisonende ablösefrei verlassen. Paris Saint-Germain oder Real Madrid gelten als Interessenten.

Kompany wirbt: Upamecanos beste Phase der Karriere

Aktuell fehlt Upamecano dem FC Bayern wegen eines Infekts. Trainer Vincent Kompany wies bei der Frage nach der Zukunft des 27-Jährigen auf dessen sportliche Entwicklung und Stellenwert hin. „Wenn man sieht, was der Junge leistet und was er die letzten Jahre hier gemacht hat, seitdem ich hier bin – da war er sehr, sehr konstant“, befand der Coach.

„Er hat sich das alles verdient im Moment. Wenn er sich eine Phase seiner Karriere ausdenken muss, in der seine Leistung so gut war, glaube ich, das ist jetzt seine beste Phase“, sagte Kompany. Es sei wichtig, dass der Trainer ihn immer aufstelle, sonst habe man keine Chance, meinte Eberl während der Ausführungen von Kompany lachend.

Hat Upamecano wen angesteckt? FC Bayern in Virus-Sorge

Sorgen bereitet Upamecano dem Trainer aber auch: wegen seiner Infektion. „Wenn manchmal so ein Virus reinkommt in die Kabine, habe ich immer ein bisschen Angst“, so Kompany. „Hoffentlich haben wir keine, die zu viel Zeit mit Upa verbracht haben in den letzten 24 Stunden.“ Definitiv fehlen werden die verletzten Konrad Laimer und Josip Stanisic sowie der krankgemeldete Sacha Boey.

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